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Französischer Profi Cyril entkommt nur knapp dem Tod – Fahrer ermordet

Monday, June 2nd, 2014 um 10:59 am

Der um hohe Einsätze spielende französische Pokerspieler Cyril Mouly, 38, wurde dem Vernehmen nach am 1. April auf dem Heimweg von einem örtlichen Turnier in Paris angegriffen. Mouly gab an, dass ihm von zwei Männern aufgelauert wurde, als er sich in seinem Wagen befand. Es gelang ihm, sich rechtzeitig zu befreien und zur nächstgelegenen Polizeistation zu fliehen. Als er mit den Polizeibeamten an den Tatort zurückkehrte, fanden sie den 60-jährigen Fahrer mit mehreren Stichwunden in der Brust und am Hals auf der Straße liegend vor. Der Fahrer verstarb wenige Minuten später.

Mouly gelangte in den letzten Jahren auf den jährlich in Las Vegas stattfindenden „Big Game“ und mit einem Auftritt in der vierten Staffel der Fernsehspielshow „Full Tilt Poker Million Dollar“ zu Bekanntheit. Allerdings geriet er parallel zu seinem Können am Pokertisch auch mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt. Er wurde seit Anfang 2008 mit mehreren Fällen organisierter Kriminalität in Verbindung gebracht. Er stand im Verdacht, mit seinem Unternehmen IT Dealing, Drahtzieher von wiederholten Unterschlagungen zu sein. Der Betrugsring verursachte bei verschiedenen Unternehmen, Privatpersonen und Wettgruppen in ganz Europa einen Schaden von mehr als 12 Millionen Euro.

2011 wurde gegen Mouly der Vorwurf des organisierten Betrugs in Verbindung mit Geldwäsche erhoben. Die Polizei vermutet, dass der Mordversuch in Verbindung mit der kriminellen Vergangenheit stehen könnte, denn auch der Fahrer soll Partner bei IT Dealing und in die Geldwäschegeschäfte verstrickt gewesen sein. Zum Zeitpunkt des Mordes waren sowohl Mouly wie auch sein Fahrer in einem bereits vor Monaten eingeleiteten Gerichtsverfahren in Bordeaux involviert und sollten im späteren Verlauf des Jahres vor einem Richter erscheinen.

Die Untersuchungen sind noch im Gange, bis jetzt ist es der Polizei noch nicht gelungen, Beweise, die in Verbindung zur Tat stehen, zu sichern. Es ist denkbar, dass es sich hier um eine zufällige Attacke handelte, aber auch eine Verbindung mit Anklagen des Vormonats können nicht ausgeschlossen werden. Vorerst bleibt die Identität der Angreifer ungeklärt.

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